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Regionalwettbewerb Deutsch: Preisverleihung in Nantes

Regionalwettbewerb Deutsch: Preisverleihung in Nantes

60 Krimis auf Deutsch und Französisch eingereicht

Im Schuljahr 2013/2014 organisierte ich in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde einen Krimiwettbewerb für sämtliche Collèges und Lycées der Académie de Nantes. Von Lehrkräften und Schülern wurde der Wettbewerb sehr gut angenommen. Insgesamt gingen 60 zweisprachige Krimis mit ganz unterschiedlichen Titeln und Ideen ein: 1 Mann/4 Frauen, Rache, Ein Fall für die Bad Boys, Winterlicher Mord, Der Barmixer, Wer hat das Licht ausgemacht?, Mord in Berlin, “Kopfschmerzen”, Mord hinter dem Mikrofon, Pfefferminze-Überdosis, Kleine Krokodile, Eine dunkle Winternacht im Gymnasium Bellevue, Mysteriöser Messer-Mörder…

16 davon wurden abgedruckt, darunter Mord an der Loire, der Krimi von Johanne, Oskar und Lars, welcher der durch den Wettbewerb entstandenen Krimisammlung den Namen gab. Die drei Schüler der Section Internationale Allemande des Collège Aristide Briand in Nantes bekamen nicht nur jeder ein Buch, sondern auch eine Jahreskarte für das deutsch-französische Kulturzentrum in Nantes sowie Eintrittskarten für das Schloss von Goulaine. Übergeben wurden die Preise von Danielle de Backer, Inspektorin für Deutsch, sowie von mir.

Presse berichtet

Die Presse war anlässlich dieses für die Schüler doch sehr großen Ereignisses auch anwesend.

Teilnehmen durften an dem Wettbewerb natürlich nicht nur deutschsprachige Schüler und Schülerinnen.

Danke

Ein ganz besonderer Dank ergeht nicht nur an die zahlreichen Lehrkräfte und Jugendlichen, die an unserem Wettbewerb mit ganz viel Engagement teilgenommen haben, sondern auch an die dreiköpfige Jury sowie an Mickaël Petit, einen jungen und talentierten Grafiker in Pornichet, welcher bereit war, die Gestaltung des Titelblatts kostenlos zu übernehmen.

Nicht vorenthalten will ich euch natürlich den Beginn von

Mord an der Loire

Vermischte Meldungen (Ouest France, Samstag, den 16. Juli 2011):

Gestern Morgen um acht Uhr wurde der leblose Körper des Grafen Ulrich von und zu Schmidt aus der Loire geborgen. Gefunden wurde die Leiche von einer Joggerin, die sofort die Polizei verständigte. Der Tote war elegant gekleidet und konnte durch seinen Ausweis zweifelsfrei identifiziert werden. Lebend wurde der Mann zuletzt vorgestern Abend am Quai de la Fosse in Nantes gesehen.

Emma Müller ließ die Zeitung sinken und fuhr sich mit der Hand durch die ohnehin schon strubbeligen Haare. Der Schock von gestern Morgen saß ihr noch in den Knochen. Als angehende Polizistin würde sie sich wohl oder übel an den Anblick von Leichen gewöhnen müssen.

Geistesabwesend steckte sie die Hand in die Tasche ihrer Shorts. Es knisterte leicht. Der Zettel! Den hatte sie aus der Hand des Toten gezogen. Mist! Sie hatte ihn doch dem Polizeibeamten geben wollen. Sie strich das Papier glatt und versuchte, die schwer lesbare Schrift zu entziffern:

“Du musst… Komm….. 16h…. in… von T.”

 

 

RemisePrix1
RemisePrix2
RemisePrix3
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