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Übersetzer unterwegs: meine schönsten Fotos 2019

Quimiac Loire-Atlantique

Übersetzer unterwegs: #fopanet – meine schönsten Fotos 2019

November … Zeit das Jahr, Revue passieren zu lassen. Wie günstig, dass Michael von Erkunde die Welt genau das in seiner Fotoparade #Fopanet 2019 Meine schönsten Fotos anbietet!

Die Gelegenheit, anhand meiner Bilder noch einmal zu schauen, wo ich dieses Jahr als überwiegend digital arbeitender Übersetzer, Korrektor und Texter so unterwegs war: in der Bretagne, der Vendée, der Champagne, Berlin, Potsdam, Bayerisch-Schwaben, Baden-Baden, Bruchsal, Maulbronn, im Schwarzwald …

An Kategorien bietet Michael 2019:

Stadtbild oder Landschaft?
Tier oder Pflanze?
Berge oder Meer?
Fremdländisch oder einheimisch?
Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
Schwarz-weiß oder bunt?

Da ich leidenschaftlich gern fotografiere und daher sehr viel Fotomaterial zur Verfügung habe, habe ich mich entschieden, für (fast) jedes Paar zwei Bilder auszuwählen.

 

# Stadtbild oder Landschaft?

Weil ich mich sehr für Architektur und Kunst interessiere und gerne in Museen unterwegs bin, lege ich hin und wieder regelmäßig einen Städtetrip ein. Da ich als Übersetzer, Texter und Korrektor (fast) überall arbeiten kann, darf dieser auch immer mal wieder etwas länger sein.

2019 war ich mehrmals in meiner Heimatstadt Augsburg, in Potsdam, Berlin und Baden-Baden, Ein-Tages-Touren habe ich auch in weitere Städte, wie z. B. Landsberg am Lech, Nantes, Nürnberg oder Bruchsal, unternommen. Da ich den überwiegenden Teil des Jahres in Pornichet in der Südbretagne lebe, bin ich natürlich auch öfter in Saint Nazaire. Wenn ich mich zwischen Stadt und Land entscheiden müsste, fiele meine Wahl mittlerweile allerdings ganz klar auf eine schöne Landschaft.

Das Städtebild, das ich für euch ausgewählt habe, stammt aus dem Potsdamer Stadtteil Babelsberg, das Landschaftsbild habe ich während einer Küstenwanderung in Batz-sur-Mer in der Loire-Atlantique aufgenommen.

Potsdam Babelsberg

Potsdam-Babelsberg

Batz-sur-Mer

Batz-sur-Mer

# Tier oder Pflanze?

Da ich die Natur sehr mag, bin ich viel im Wald sowie am Wasser unterwegs. Ich mag Tiere als auch Pflanzen, fotografiere jedoch lieber letztere und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Ein Baum, eine Blume oder ein Busch laufen nicht davon …

Die Aufnahme von der Eidechse entstand während einer Wanderung rund um Piriac-sur-Mer in der Südbretagne. Bis sich das Tier heraustraute, war ganz schön Geduld nötig … Die Fotografie von den Rosen stammt aus einem kleinen Ort im Golf von Morbihan.

 

Bretagne

Piriac-sur-Mer

Locmariaquer

Locmariaquer

 

# Berge oder Meer?

Für mich ganz klar Meer. Daher lebe ich auch seit mittlerweile fünf Jahren direkt am Atlantik, jedenfalls den Großteil des Jahres. Ich brauche Wasser und Weite, was nicht heißt, dass mir eine schöne Bergkulisse nicht gefällt. Länger leben könnte ich in den Bergen und ganz besonders in engeren Tälern allerdings nicht. Da ich 2019 nur einen Tag kurz in den Alpen sowie ein paar Tage im Schwarzwald war, wo ich mich eher auf Makroaufnahmen konzentriert habe, habe ich euch aus diesem Jahr kein wirklich schönes Bergbild zu bieten. In dieser Kategorie stelle ich euch daher lediglich unseren “Hausstrand” in Pornichet vor, der mir auch nach Jahren vor Ort immer noch genauso gut gefällt.

Südbretagne

Pornichet

 

# Fremdländisch oder einheimisch?

Da ich seit Jahren keinen Fernurlaub mehr verbracht habe und sowohl in Deutschland als auch in Frankreich zu Hause bin, gehen diese beiden Kategorien für mich ineinander über. In meiner Geburtsstadt Augsburg fühle ich mich zwar immer noch heimisch, jedoch auch ein Stück weit fremd, da ich vor ein paar Jahren in die Loire-Atlantique ausgewandert bin. Pornichet ist inzwischen zu meiner zweiten Heimat geworden, auch wenn mir unsere Ausflüge und Wanderungen am Meer immer noch ein Stück weit das Gefühl geben, eigentlich im Urlaub zu sein.

In dieser Kategorie präsentiere ich euch eine Klingel aus der Augsburger Fuggerei, der ältesten Sozialsiedlung der Welt, sowie herrlich gelb blühende Mimosen in Saint Nazaire, ein Baum der bei den kalten Temperaturen in Bayern nie überleben könnte und der für mich daher immer noch irgendwie exotisch wirkt.

Mimosenblüte Bretagne

Saint Nazaire

Fuggerei Augsburg

Augsburg

# Sonnenaufgang oder -untergang?

Ich mag beides. Allerdings stehe ich für Sonnenaufgänge häufig zu spät auf und verpasse sie daher meist. Die Bucht von La Baule, in der ich lebe, hat allerdings fast das ganze Jahr über herrliche Sonnenuntergänge und ein Licht zu bieten, das ich so aus Deutschland nicht kannte.

Das Foto vom Sonnenaufgang habe ich im Frühjahr auf meiner Terrasse aufgenommen. Ohne die dazugehörende Kulisse, zu dem Zeitpunkt befanden wir uns nämlich mehr oder weniger auf einer Baustelle. Das zweite Bild stammt von einem lauen Sommerabend in La Baule.

Sonnenaufgang

Pornichet

Sonnenuntergang Bretagne

La Baule

# Schwarz-weiß oder bunt?

Ich mag schöne Schwarz-Weiß-Fotografien und habe bei mir zu Hause auch einige hängen, v. a. aus Prag. Dennoch sind die meisten meiner Bilder bisher farbig.

Schwarz-Weiß-Aufnahmen habe ich 2019 v. a. in Berlin sowie in der Bretagne von Hügelgräbern angefertigt. Hier seht ihr die megalithische Grabstätte von Kergonfalz bei Bignan im Departement Morbihan. Bunte Bilder habe ich sehr, sehr viele, vornehmlich von Blumen und größeren und kleineren Schiffen. Meine Wahl fiel jedoch letztlich auf diesen Sessel, der im Sommer Teil eines Kunstpfads auf der Schwäbischen Alb war.

Kelten Morbihan

Bignan

Lass dich nieder Katja Haunning-Fischer

“Lass dich nieder” (Katja Haunning-Fischer)

 

Übersetzer unterwegs: mein schönstes Foto 2019

Schwer, sich für ein Bild zu entscheiden! Ich hätte sicher auch einige andere wählen können …

Letztlich präsentiere ich euch jedoch ein Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg, nämlich einen Bunker in Saint Nazaire. Er ist Teil der Befestigungsanlage Fort de l’Eve, die bereits seit 1859 existiert, da man von diesem Punkt aus die Loire sehr gut überwachen kann. Ausgebaut wurde die Anlage mehrmals: Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts sowie während des Ersten und des Zweiten Weltkriegs, als sie Teil des Atlantikwalls war.

Ausgewählt habe ich das Bild, weil es mehrere Dinge vereint, die ich sehr gern mag: den Atlantik sowie die in ihn mündende Loire, Graffiti, eine wunderbare Weite, die für mich auch durch die Bewegung der Grashalme deutlich wird.

Außerdem beschäftige ich mich in meiner Freizeit sowie auch in meinen Texten viel mit dem Nationalsozialismus. Warum dem so ist, erfahrt ihr in dem Artikel Texterin und Übersetzerin auf der Suche nach vergessenen Konzentrationslagern.

Atlantikwall Saint Nazaire

Saint Nazaire

Bonus-Foto ist das Titelbild. Es wurde in Quimiac in der Südbretagne aufgenommen, einem meiner Lieblingsorte hier am Atlantik.

Wer an der Fotoparade teilnehmen will, kann dies noch bis 30.11.2019 tun.

Fotos: © Andrea Halbritter

Weitere Beiträge, die mir gut gefallen haben:

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Suitcase and wanderlust

Smiles from abroad

 

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