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Erinnerungskultur: ein Interview zu NS-Zeit, DDR und Mauerfall mit Bloggerin Doreen Trittel

Doreen Trittel hehocra

Erinnerungskultur: Bloggerin und Künstlerin Doreen Trittel

Ab sofort stelle ich euch in dieser Rubrik auch Blogger, Übersetzer, Künstler, Schriftsteller und andere interessante Frauen und Männer vor, die sich wie ich mit Erinnerungskultur beschäftigen. Den Anfang macht Doreen Trittel, Bloggerin, Künstlerin und Tochter eines ehemaligen Stasi-Mitarbeiters.

Doreen wurde 1973 in der Prignitz geboren, wuchs anschließend in Ost-Berlin (Friedrichshain) auf und lebt seit mehr als zehn Jahren in Berlin-Charlottenburg.

 

Hallo Doreen, du setzt dich auch mit dem Thema Erinnerung auseinander. Seit wann? Wie kam es dazu?

Erinnerungen spielen schon immer eine Rolle in meinem Leben. Als Kind interessierte mich im Geschichtsunterricht nicht die Zeit der Urmenschen, sondern die jüngere deutsche Geschichte. Dass dies seinen Grund im Verschweigen eigener Familiengeschichte hatte, erfuhr ich erst Jahrzehnte später.

Ich war entsetzt, als ich einer Erzieherin einmal fröhlich von meinen Ferienerlebnissen erzählte, und sie mir dann sagte, dass wir nicht alles in Erinnerung behalten können. Diese Wahrheit schockierte mich und ich hatte Angst, meine Erlebnisse würden verschwinden. Dass ich sie im Herzen trage, das habe ich erst später gelernt.

Später, als Künstlerin, war ich immer auf der Suche … In einer schlaflosen Nacht sah ich es dann plötzlich vor mir: Bei allem, was ich tue, arbeite ich mit Erinnerungen. Das können Themen sein, die ich herausgreife oder auch Gegenstände, Materialien.

 

 

Collage hehocra Erinnerungskultur

„Ja, zum Leben!”, 1 von 2, Collage/Assemblage von Doreen Trittel

 

 

Warum ist Erinnerung wichtig für dich? Wie erfolgt deine Auseinandersetzung mit Erinnerung?

Wir sind geprägt von dem, was hinter uns liegt. Doch wir können uns heute dafür entscheiden, damit anders umzugehen, aktiv zu verändern. In der künstlerischen Auseinandersetzung arbeite ich gern mit vorhandenen Materialien und stelle sie, wie auch die Themen, in einen neuen Kontext.

Irgendwo habe ich mal den Begriff artcycling aufgeschnappt. Das habe ich auch schon als Kind gemacht, mit vorhandenen Materialien gearbeitet. Einmal habe ich mir zum Beispiel eine Jeansjacke genäht, die ich als Patchwork aus lauter kleinen und großen Jeansstücken zusammengesetzt habe. Eine mühsame Puzzlearbeit, doch es gab keinen Jeansstoff am laufenden Meter zu kaufen. Vorhandene Materialien zu benutzen, hatte ursprünglich etwas ganz Pragmatisches für mich. Heute fließt dabei der Gedanke an Nachhaltigkeit in meine Arbeit. Gleichzeitig vertiefen sich die Aussagen meiner Werke, transformiere ich die Energie der Materialien.

Für eine Installation in einem ehemaligen Frauengefängnis habe ich zum Beispiel eine Patchworkdecke aus alten Herrenhemden und einem Bettbezug meiner Großeltern genäht. Auf die Quadrate habe ich abwechselnd die Worte Opfer, Täter gestickt und geschrieben.

Ich bin mit meinen Erinnerungen aber nicht nostalgisch verbunden, sondern ich merke, wie ich von der Erinnerung immer wieder eingeholt werde. Da stehen plötzlich Themen vor mir, die mir Angst machen, die sich mir in den Weg stellen. Nach einer Phase der Verunsicherung, betrachte ich die Angst inzwischen als Wegweiser, als Türöffner. Die Angst zeigt mir, wo es weitergeht. Das ist nicht immer angenehm, aber das ist mein Weg. Darüber lerne ich und entwickle mich weiter.

Ein Beispiel: Ich wusste, dass ich meine ostdeutsche Herkunft und auch meine Erfahrungen als Kind eines hauptamtlichen Stasi-Mitarbeiters mit meiner Kunst öffentlich machen werde. Aber als der Moment dann gekommen war, ich vor der öffentlichen Thematisierung im Rahmen einer Ausstellung stand, spürte ich eine große Angst, die mich einnahm und daran zweifeln ließ. Bis ich dann feststellte, dass ich noch im Gehorsam des Systems stecke. Ich habe es körperlich gespürt. Als ich mich damit aktiv auseinandersetzte, konnte ich damit arbeiten und selbstbewusst meinen Weg weitergehen.

Mit welchen Themen beschäftigst du dich hauptsächlich?

Im Mittelpunkt meiner künstlerischen Arbeit stehen die Auseinandersetzungen mit meiner ostdeutschen Herkunft. Ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen. Ich war 16 Jahre alt, als 1989 die Mauer fiel. Hinzu kommen meine Erfahrungen als Stasi-Kind. Mein Vater war hauptamtlicher Mitarbeiter beim Ministerium für Staatssicherheit, bei der Stasi. Dies wurde mir erst vor etwa 6 Jahren bewusst, vorher hatte ich es ‚erfolgreich‘ verdrängt. Ich saß in Vorträgen, habe Dokumentationen gesehen … Doch Stasi, das waren immer die anderen, das hatte nichts mit mir zu tun. Und plötzlich war Stasi ganz nah. Viele Erinnerungen haben sich damit für mich auf den Kopf gestellt. Gleichzeitig klärte sich dadurch vieles. Seitdem hinterfrage ich und versuche, schonungslos auf meine Prägungen zu schauen. Gleichzeitig nehme ich dabei immer wieder Bezüge zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen wahr.

Aber auch Themen, die sich mit mir, mit uns als Frauen beschäftigen, spielen eine Rolle. Als ich Mutter wurde, half mir die Kunst, mit den neuen, überwältigenden Herausforderungen umzugehen und in meiner neuen Rolle anzukommen. Aktuell beschäftige ich mich mit dem Frausein, mit Weiblichkeit und unserem gesellschaftlich und historisch geprägten Umgang damit. Auch hier ist die Zeit reif für weitere Veränderungen.

Ich liebe die Vielfalt und arbeite mit Collagen, Installationen, Fotografien, Texten und demnächst kommen auch Performances hinzu.

 

Postkarten Ostberlin Doreen Trittel hehocra

Collage aus der Serie “Postkartengrüße aus Berlin, Hauptstadt der DDR” (Doreen Trittel)

Warst du immer im künstlerischen Bereich tätig oder hast du auch einen ganz “herkömmlichen” Beruf erlernt?

Ich bin mit 18/19 Jahren, das war 1992, 3 Jahre nach dem Fall der Mauer, auf die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege gegangen und habe dort den Abschluss als Diplomverwaltungswirtin gemacht. Ich begann als Beamtin im öffentlichen Dienst zu arbeiten und habe einige Jahre über ein Fernstudium einen Master gemacht. Also ganz weit weg vom künstlerischen Beruf. Nach dem Fall der Mauer spielte in meinem engen Umfeld Sicherheit in dieser unsicheren Zeit der massiven gesellschaftlichen Veränderungen in Ost-Deutschland eine große Rolle. Aber die Kunst war immer da. Ich habe noch analog fotografiert und eigene Abzüge gemacht. Auch das kreative Schreiben habe ich in Teenager-Tagen entdeckt. Doch es hat einige Zeit gebraucht, bis ich vor etwa vier, fünf Jahren meine kreative Vielfalt selbst anerkennen und meinen Weg offiziell als freiberufliche Künstlerin gehen konnte.

Dein Atelier für Erinnerung und Veränderung nennst du hehocra. Wie kam es zu diesem Namen, was bedeutet er?

Ja, hehocra: Atelier für Erinnerung & Veränderung. Seit 2007 bin ich als Bloggerin online. Damals hatte ich das Pseudonym wortmeer. 2014 kam der Moment, wo ich mit meinem realen Namen ins Netz ging. Dafür wollte ich gleichzeitig einen neuen Nickname, mit dem ich mich in den sozialen Medien bewegen konnte. In einem Brainstorming kam ich auf hehocra. Dieser Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben heri, hodie, cras, den lateinischen Worten für gestern, heute, morgen zusammen. Sie symbolisieren für mich den Fluss von der Vergangenheit über die Gegenwart hin zur Zukunft. Wir sind nicht nur bewusst, sondern auch unbewusst von unserer Vergangenheit und von dem, wie wir sie heute sehen, in unseren Erinnerungen geprägt. Gleichzeitig haben wir damit den Schlüssel in der Hand, unsere Zukunft zu gestalten. Mir ist es wichtig zu erkennen, dass die Veränderung heute bei uns selbst beginnt.

Du schaffst nicht nur Kunstwerke, du bloggst auch. Wie passt das zusammen?

Das Bloggen war und ist für mich eine gute Möglichkeit, meine Werke zu zeigen. Wie gesagt, zunächst unter einem Pseudonym und damals auch noch mehr mit Texten, Gedichten und Alltagsbeobachtungen. Seitdem kann ich nicht mehr ohne Bloggen leben. Ich schätze den Austausch sehr, der sich über die Jahre zwar sehr stark in die sozialen Medien verlagert hat, aber mein Blog ist und bleibt als Bestandteil meiner Website meine Homebase. Hier kann ich mein Portfolio zeigen. Hier kann ich Einblicke geben und die Geschichten hinter meinen Kunstwerken erzählen. Nicht jede Arbeit ist selbsterklärend und ich habe gemerkt, dass die Menschen mehr wissen möchten. Gleichzeitig stelle ich auch andere Menschen vor und spreche Empfehlungen, zum Beispiel für Ausstellungen oder Bücher aus. Über die Rückmeldungen meiner Leserinnen und Leser weiß ich, dass sie gern zum Nachdenken und Weiterdenken angeregt und berührt werden, dass sie auch gern über meinen versteckten Humor schmunzeln und sie sich fasziniert auf meine kreativen Reisen mitnehmen lassen.

Wende-Fotografien hehocra

Wende, Fotocollage (Doreen Trittel)

Wie hast du als “Stasi-Kind” den Mauerfall erlebt? Wie siehst du ihn und die darauffolgende Zeit heute?

Der Mauerfall in der Nacht des 9. Novembers 1989 traf mich in meiner Pubertät. Ich war 16 Jahre alt und ging in die 10. Klasse. Die  – damals üblichen – Abschlussprüfungen standen vor mir. Ich erfuhr von der Öffnung der Grenzen erst am Morgen des 10. November. Meine  Schulfreundinnen erzählten es mir. Wir mussten früh raus, denn wir hatten 0. Stunde Französisch in einer anderen Schule. Dort berichtete unsere Lehrerin von ihrem Spaziergang über den Berliner Ku’Damm in der vergangenen Nacht …

Es war eine Zeit angebrochen, die sich zwischendurch unwirklich anfühlte. Ich lebte zwischen den Extremen: Im Sommer genoss ich Momente voller Freiheit und Leichtigkeit im Rahmen eines Ferienjobs an der Ostsee. Gleichzeitig fühlte ich eine große Unsicherheit und Angst, was meine Zukunft anging. Während ich als Kind in der DDR meinen Weg als Erwachsene schon Jahrzehnte vor mir sah, wusste ich im letzten Schuljahr auf dem Gymnasium nicht, was ich nach dem Abitur machen würde. Die Erwachsenen konnten uns nicht helfen. Sie mussten selbst klar kommen. Und in dieser Zeit veränderte sich alles rasend schnell. Auch rückblickend finde ich es immer wieder erstaunlich, wie kurz die Zeitabstände waren.

Damals wusste ich noch nicht, dass ich ein Stasi-Kind bin. Es gab Andeutungen, aber ich hatte gelernt, keine Fragen zu stellen. Auch von außen wurde ich mit der früheren Tätigkeit meines Vaters nicht konfrontiert, wie andere Stasi-Kinder die Erfahrung machten. Ich war eher darum bemüht, mich gegenüber Fremden nicht als Ossi zu outen. Dem Konsum- und DM-Rausch konnte ich damals nichts abgewinnen. Ich wollte nicht in die Schublade der “Zonen Gaby”, wie sie damals vom Satire-Magazin Titanic geschaffen wurde, gepackt werden. Ich habe mir sogar meinen Berliner Dialekt abgewöhnt.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls hast du auch eine Gesprächsreihe kreiert. Erzählst du uns dazu mehr?

Sehr gern. Vielen Dank. Ich habe in meinem Netzwerk so wunderbare Menschen, mit denen ich mich sehr gern austausche. Mit Blick auf das Jubiläumsjahr hatte ich die Idee, sie für meinen Blog nochmal anders nach ihren Geschichten und Erkenntnissen zu befragen. Eine Freundin aus meinem Erfolgsteam kam spontan auf die Idee, dass ich dies doch per Video machen könnte, dass dies doch spannender wäre als per Text. Zunächst war ich davon gar nicht so begeistert. Ich vor der Kamera?!? Aber dann dachte ich: Warum denn eigentlich nicht?! So entwickelt sich dieses Projekt Stück für Stück.

Aktuell habe ich ein neues Interview veröffentlicht, mit Lucia Henke. Sie erzählt mir von ihren Forschungen im Rahmen einer Masterarbeit, die sich mit dem Geschichtsbild der DDR bezogen auf das Mittelalter, beschäftigt. Harald Polzin, Schauspieler, hat uns von seinen Erfahrungen als Bausoldat erzählt; das waren quasi die Wehrdienstverweigerer in der DDR. Sabine Küster, Künstlerin und Autorin, spricht ganz offen von ihrer ‚utopischen‘ Sicht aus West-Deutschland auf die DDR. Ich schätze die Arbeit und die Zusammenarbeit von Sabine sehr und wir haben uns vorher auch schon über vieles tief gehend ausgetauscht. Aber diesen Teil ihrer Geschichte habe ich erst durch das Interview kennengelernt.

Ich habe noch einige Gesprächspartner*innen vor mir, die mir auch schon zusagt haben, uns von sich zu erzählen, uns ihre Erkenntnisse zu schenken. Ich freue mich darauf und bin sehr gespannt, wie es sich weiterentwickeln wird. Jede Geschichte bereichert und weitet nicht nur meinen Blick, wie ich durch Rückmeldungen auf die Interviews erfahre. Meine Gesprächspartner*innen und ich freuen uns über jede Rückmeldung.

PS: Ich ahne schon, dass ich es wahrscheinlich nicht auf dieses Jahr begrenzen werde. Im nächsten Jahr jährt sich ja der Tag der Deutschen Einheit zum 30. Mal.

DDR und Stasizeit haben dich nachhaltig beeinflusst und beeinflussen deine künstlerische Tätigkeit ganz stark. Wie sieht es mit dem Einfluss durch Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg aus?

Mit der Auseinandersetzung mit meiner eigenen Geschichte und der meiner Familiengeschichte, komme ich an den Auseinandersetzungen um die Zeit des Nationalsozialismus und den 2. Weltkrieg nicht vorbei. Ich hatte ja schon angedeutet, dass mich diese Zeit, die Themen darum schon als Kind anzogen. Aber erst Jahrzehnte später merkte ich, warum dem so ist.

Da gab es vieles, was verschwiegen wurde, was mit einem großen Tabu belegt und auch falsch vermittelt wurde. Ja, ich lebte in dem kindlichen, naiven Glauben, der in der DDR mit einer Schwarz-Weiß-Perspektive vermittelt wurde: In Ostdeutschland leben die Guten. Die Nazis sind alle im Westen. Die Sowjetunion ist unser Freundesland. Die russische Armee hat uns gerettet. Dass hier aber viele Ebenen und Wahrheiten zusammenkommen, habe ich mir dann in der Konfrontation mit diesen Themen erst später nach dem Mauerfall erarbeitet.

Meine Großeltern waren Teenager am Kriegsende. Sie waren Kriegskinder. Ich selbst zähle mich zu den Kriegsurenkeln. Doch die Themen betreffen mich, genauso wie die Generation der Kriegsenkel. Denn meine Eltern sind selbst mit den Tabus und den Verboten nachzufragen aufgewachsen.

Anfang dieses Jahres war ich zum Beispiel mit meinem Vater in Buchenwald. Dort haben wir das Archiv und die Gedenkstätte zum Speziallager Nr. 2, dem Kriegsgefangenenlager von 1945 bis 1950, besucht. Zwei Vorfahren aus meiner Familie waren hier inhaftiert. In der DDR war dies ein großes Tabu. Auch in unserer Familie wurde darüber nicht gesprochen. Ich selbst kannte die Existenz solcher Lager nicht und habe dies erst durch eine Randbemerkung erfahren … Insofern geht meine Auseinandersetzung, zum Beispiel in den Fragen nach den Tätern und Opfern, nach den Traumata auch über die DDR hinaus zurück.  

 

Schiessen für den Frieden hehocra

Besucher vor der Arbeit „Schießen für den Frieden”, Teil 1, Installation mit Fotografien und Zielscheibe

Wo kann man deine Werke sehen? Welche Ausstellungen planst du für 2019/2020?

Einen Einblick bekommt Ihr online auf meiner Website hehocra.de. Ansonsten erzähle ich von meinen Werken und meiner Arbeit auf Instagram, Facebook und Twitter @hehocra

Anfang Juli ist meine Ausstellung „erinnern & verändern“ mit Collagen im Berliner Café Mahlsdorf zu Ende gegangen. Im September stelle ich gemeinsam mit meiner Künstlerkollegin Carla Pohl in der Dorfkirche Roddahn in der Ostprignitz unter dem Titel „Verbundene Spuren“ aus. Auf diesen besonderen Ort und über diese bereichernde Zusammenarbeit freue ich mich sehr. Darüber hinaus bereite ich gerade eine Arbeit für das Soziokulturelle Zentrum Frauenkultur Leipzig vor. Andere Projekte stehen an, aber sind noch nicht so konkret, dass ich da schon etwas berichten könnte. Doch ich halte euch gern über meine Atelier-Post, meinen Newsletter auf dem Laufenden.

Herzlichen Dank, liebe Andrea, für deine interessanten Fragen und die Möglichkeit, meine Geschichte bei dir erzählen zu dürfen. Danke.

Ich habe dir zu danken! Für deine Offenheit, deine Einblicke in dein Leben und in deine Arbeit als Künstlerin.

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Fotos: Doreen Trittel

 

 

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