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Suche Texter, biete Sichtbarkeit

Texter: SEO-Experte bietet mehr Sichtbarkeit

Im Bereich Webredaktion und SEO schreibe ich v. a. für französische Kunden, die sich mehr Sichtbarkeit auf Deutsch wünschen und daher mit einem deutschsprachigen Texter zusammenarbeiten möchten, der das Ranking ihrer Website, ihres Blogs oder ihres Onlineshops verbessert.

Meine Kunden akquiriere ich hauptsächlich über Facebook und andere soziale Netzwerke, so dass ich in letzter Zeit auch Mitglied mehrerer französischer Texter- bzw. SEO-Gruppen geworden bin.

Ende letzter Woche lief mir in einer dieser Gruppen folgender Post über den Weg:

“Hallo,

ich bin freiberuflicher Webmaster und SEO-Experte und biete Textern Folgendes an, um ihren Bekanntheitsgrad und ihre Sichtbarkeit im Netz zu erhöhen und zu mehr Kunden zu kommen:

Ich arbeite für zahlreiche Websites und Onlineshops in den verschiedensten Bereichen (Food, Gesundheit, Wellness, IT, Tourismus, Ernährung, Gastronomie …).

Ihr schickt mir kostenlos eure suchmaschinenoptimierten Blogartikel und ich veröffentliche sie mit eurem Namen, ein, zwei Sätzen zu eurer Vita und einem Link zu eurer Website.

Den Bereich dürft ihr euch frei auswählen, über Näheres können wir uns per PN [Privatnachricht] unterhalten.

Je mehr Webtexte ihr mir schickt, desto größer wird eure Sichtbarkeit.”

Texter: kostenloser Content für mehr Sichtbarkeit

Während die ersten französischen Texter (allesamt junge “Hupfer”) ohne viel Erfahrung in der Branche in pure Verzückung verfallen, hält sich die Begeisterung bei mir in Grenzen. Mein Gehirn wertet den ausgelegten Köder, an dem die ersten Fische bereits anbeißen, als eine mehr oder weniger clevere Masche des Webmasters, um ohne irgendwelche Ausgaben an Content zu kommen.

Ein paar Sekunden zögere ich. Der SEO-Experte und Webmaster hat die Facebook-Gruppe auch  gegründet. Sollte ich meine Skepsis kundtun, würden meine Kommentare sicher nicht nur ziemlich schnell gelöscht, ich würde zusätzlich vermutlich auch aus der Gruppe verbannt.

Tant pis! Ich entscheide mich zu handeln:

“Coole Idee, um kostenlos an Webtexte und Content für ein besseres Ranking zu kommen. Erinnert mich etwas an Restaurants, die Musiker umsonst engagieren und ihnen Berühmtheit versprechen. Wenn das jeder Onlineshop so macht und sich dafür genügend Kollegen hergeben, finden Texter bald keine bezahlte Arbeit mehr.”

Webtexte gegen Verlinkungen und Portfolio

Die Antwort lässt nicht auf sich warten. Offensichtlich interessierten sich ja schon genügend junge Texter und Redakteure für sein Angebot, ich solle davon Abstand nehmen, weiter zu kommentieren, nur weil sich mir die Vorteile einer solchen Zusammenarbeit nicht erschlössen.

Ich frage nach: “Was für Vorteile?” Schamlos führt der SEO-Experte aus: “Die Blogartikel ermöglichen es Textern, zu einem kostenlosen Online-Portfolio zu gelangen und über wertvolle Verlinkungen zu verfügen. Normalerweise müssen Texter für Namensnennungen zahlen.”

Anschließend macht er sich daran, Kunden schlecht zu reden, die ihre Texter zwar bezahlen, ihre Namen aber nicht nennen. Diskussion zwecklos, ich verlasse die entsprechende Gruppe freiwillig und ohne einen Anflug von Bedauern.

“Lieber Webmaster,

mein kostenloses Portfolio sind mein Blog sowie Reportagen, die tatsächlich unter meinem Namen – z. B. in Printmedien – erschienen und auch online aufzufinden sind.

Für sämtliche dieser Artikel wurde ich bezahlt und nicht andersherum.

Wenn sich Texter dafür hergeben, Ihnen für Firmenseiten umsonst Blogartikel und anderen Content zu liefern, dann erhöht das v. a. die Sichtbarkeit Ihrer Homepages und Websites und verhilft Ihnen zu absolut kostenlosem Content.

Sollte ich für irgendjemanden ohne Bezahlung arbeiten wollen, dann wäre dies ein gemeinnütziger Verein oder eine Bürgerinitiative, mit deren Ziele ich mich identifizieren kann, nicht aber ein Unternehmen.

Richtig ist, dass Verlinkungen auch das Ranking meiner Website erhöhen, allerdings kann ich solche Verlinkungen auch erzielen, ohne völlig umsonst Ihren Umsatz zu erhöhen.”

Webtexte und der Endkunde

Während ich dies schreibe, kommt mir noch ein ganz anderer Gedanke:

Ob der Webmaster die an ihn geschickten Texte wohl gegen ein nettes Sümmchen an seinen Endkunden verkauft?

Diese Vermutung äußere ich ihm gegenüber nicht, aber:

Meine Gedanken sind frei, meine Texte nicht! Die kosten und zwar Euros.

Sie benötigen einen suchmaschinenoptimierten Webtext und sind der Meinung, dass Arbeit auch bezahlt werden sollte? Dann kontaktieren Sie mich jetzt!

Mehr über meine Leistungen als Texterin erfahren Sie hier.